21.09.2026

Garten-Mythen auf dem Prüfstand

Was wirklich funktioniert: GARDENA klärt hartnäckige Mythen auf

Garten-Mythen auf dem Prüfstand

Ein artenreicher Garten ist nicht nur durch seine Pflanzenauswahl schön anzusehen und pflege-leichter, er dient Tieren als Unterschlupf und Nahrungsquelle und ist widerstandsfähiger gegen Trockenheit

Zu dieser Meldung gibt es: 2 Bilder

Kurztext 259 ZeichenPlaintext download

Täglich gießen und der Rasen verdorrt? Duftende Pflanzenkombinationen, die trotzdem nicht harmonieren? Es kursieren viele Mythen, wenn es um die richtige Gartenpflege geht. GARDENA zeigt, was wirklich funktioniert – und wie die Pflege im Handumdrehen gelingt.

Pressetext 4711 ZeichenPlaintext download

Manche Gartentipps und -ideen halten sich hartnäckig – doch nicht alles davon entspricht der gängigen Gartenpraxis. Die Erfolgsformel für einen blühenden Garten ist es, die jeweiligen Gegebenheiten im eigenen Garten zu verstehen. Wer Standort und Boden kennt, findet genau die Pflanzen und Lösungen, die Garten, Balkon und Terrasse zum Blühen bringen.

Garten-Mythos 1: Mehr Wasser mehr bedeutet Wachstum
Pflanzen brauchen Wasser – mehr Wasser muss doch besser sein? Deshalb greifen viele Gärtner regelmäßig zur Gießkanne. Morgens gießen, abends gießen, dazwischen noch mal nachschauen. Im Garten führt diese gut gemeinte Tat aber schnell zum Gegenteil: Tägliches, oberflächliches Gießen bringt Pflanzen dazu, ihre Wurzeln nur an der Oberfläche auszubreiten. Entsteht sogar Staunässe, können Wurzelfäule und Pilzbefall eintreten.

Besser: Einmal alle paar Tage durchdringend und kräftig gießen statt immer wieder nur wenig. Das fördert ein starkes, tieferes Wurzelsystem und macht Pflanzen robuster in Trockenphasen. Bedarfsorientiert versorgen intelligente Bewässerungslösungen Pflanzen zur richtigen Zeit mit Wasser. Dafür bezieht sich die App sogar auf lokale Wettervorhersagen und sowie den Sonnenauf- und -untergang ein. Besonders smart ist die Bewässerung, wenn eine Bewässerungssteuerung mit einem smarten Sensor kombiniert wird. Der Sensor misst die Feuchtigkeit im Boden. Ist der Boden feucht genug, wird die nächste Bewässerung ausgesetzt und unnötiges Gießen vermieden.

Garten-Mythos 2: Naturnahe Gärten sind chaotisch und ungepflegt
Viele Gartenbesitzer sind davon überzeugt, dass ein artenreicher Garten automatisch verwildert aussehen muss. Doch ein artenreicher Garten kann strukturiert und gepflegt sein. Mit heimischen Stauden und Sträuchern blüht er viele Monate lang und bietet Vögeln, Käfern, Igeln und Bienen ein Zuhause. Regelmäßiger Schnitt und klare Flächeneinteilung bewahren die Ordnung, während die bunte Pflanzenvielfalt gleichzeitig als natürliche Klimaanlage wirkt und durch Verdünnung an heißen Tagen erfrischt wird.

Diese Lebendigkeit funktioniert aber nicht nur in den Beeten – auch der Rasen spielt eine entscheidende Rolle. Insekten nutzen die Grasnarbe als Zufluchtsort und Jagdgebiet, Vögel und kleine Säugetiere finden dort Nahrung. Unter der Oberfläche verwandeln Mikroorganismen den verbleibenden Rasenschnitt in natürliche Dünger. Tipp: Wird das Gras auf etwa sechs Zentimetern gehalten statt sehr kurz gemäht, bleibt der Boden länger feucht. So werden die Abstände zwischen Mähen und Gießen verlängert.

Garten-Mythos 3:  Harmonie im Beet – alle Pflanzen kommen überall und gleich gut miteinander zurecht
Bei der Gartengestaltung zählt für viele vor allem ein gutes Auge: praktisch, pflegeleicht und schön soll die Bepflanzung sein. Das verbreitete Irrtum lautet, dass optisch harmonische Kombinationen auch ansonsten zusammenpassen, unabhängig von unterschiedlichen Standortansprüchen.

Ein klassisches Beispiel zeigt, warum das nicht stimmt: Rosen und Lavendel gelten als Traumpaar im Gartendesign – sie blühen und duften intensiv und wohltuend. Manche Gartenbesitzer glauben, dass Lavendel durch seinen starken Duft Blattläuse von der Rose fernhält. Auch deshalb werden sie gerne zusammengefunden. Doch es gibt zwei entscheidende Probleme: Erstens passt die Blütezeit des Lavendels zeitlich nicht zu der frühen Entwicklung der Blattläuse im Jahr. Sind Blattläuse erst etabliert, vertreibt sie Lavendelduft nicht mehr. Zweitens haben beide Pflanzen völlig unterschiedliche Ansprüche. Rosen lieben nährstoffreiche, feuchte Böden, während Lavendel in mageren und trockenen Böden gedeiht. Diese gegensätzlichen Bedürfnisse lassen sich kaum gleichzeitig erfüllen.

Die gute Nachricht: Wer Pflanzen nach Wasserbedarf, Nährstoffanspruch und Standortbedingungen gruppiert, kann sich über einen geringeren Pflegeaufwand freuen. So gehören feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Rosen und Rittersporn in einen Bereich, Trockenliebhaber wie Lavendel oder Salbei werden an einer anderen Stelle gruppiert. Die Pflanzen gedeihen, die Gestaltung wird entspannter – genau wie die Gartenbesitzer.

Hartnäckige Garten-Mythen führen oft zu Frust statt Erfolg, vom verdorrten Rasen bis zur Pflanzenkombination, die einfach nicht harmoniert. Die Wahrheit ist: Gartenpflege wird einfacher, wenn man auf Fakten statt Mythen setzt. Pflanzen nach ihren Bedürfnissen kombinieren, die Artenvielfalt für einen robusteren Garten fördern und mit smarten Lösungen bedarfsgerecht Pflanzen versorgen – das ist der Schlüssel zu einem blühenden Garten mit weniger Aufwand.
Über GARDENA
Seit 1968 bietet GARDENA alles, was leidenschaftliche Gärtner:innen benötigen. Das breit gefächerte Sortiment umfasst innovative Lösungen und Systeme für Bewässerung, Rasenpflege, Baum- und Strauchpflege sowie die Bodenbearbeitung. Heute ist GARDENA ein in Europa führender Anbieter von hochwertigen Gartengeräten und in mehr als 100 Ländern weltweit vertreten. GARDENA ist eine Marke der Husqvarna Group und es sind weltweit rund 3.490 Mitarbeitende für die Gardena Division tätig. Weitere Informationen unter gardena.com.
Alle Inhalte dieser Meldung als .zip: download Sofort downloaden folder_open In die Lightbox legen

photo_camera Bilder (2)

Garten-Mythen auf dem Prüfstand
3 500 x 2 333 photo_camera
Garten-Mythen auf dem Prüfstand
3 500 x 2 334 photo_camera

Kontakt

1_Eva Fesel, ikp
Eva Fesel
ikp Wien
gardena@ikp.at
Tel: +43 1 524 77 90-31

2_Nadine Lehner, ikp
Nadine Lehner
ikp Wien
gardena@ikp.at
Tel: +43 1 524 77 90-35

3_Eva Weigl
Eva Weigl
Husqvarna Austria GmbH
GARDENA
eva.weigl@husqvarnagroup.com